Und die Verbraucher ändern sich doch – und geben Impulse für Veränderungen in Unternehmen

Und die Verbraucher ändern sich doch – und geben Impulse für Veränderungen in Unternehmen

In der Corona-Krise wird deutlich, wie wichtig es ist, sich ständig zu verändern und anzupassen. Wir als Unternehmensberatung und Coaches in der Region Pforzheim / Karlsruhe unterstützen Unternehmen darin, zu reflektieren und ihre Selbstwirksamkeit zu stärken. Wir geben Einblicke, welche Impulse zur Veränderung Sie aus der Corona-Krise nutzen können.

Statistiken Autokaufprämie und Fahrradverkauf zum Beitrag von Duhatschek und Winkler: Impulse zur Veränderung aus der Corona-Krise
Statistiken Autokaufprämie und Fahrradverkauf zum Beitrag von Duhatschek und Winkler: Impulse zur Veränderung aus der Corona-Krise

Grafik zum Thema: Impulse für Veränderung in der Corona-Krise | (Quellen: statista.de; iwd.de, Zweirad-Industrie-Verband 2020 © IW Medien / iwd)

Die Verbraucher ändern sich doch und steigen vom Auto auf’s Rad

Zugegeben, es ist eine Momentaufnahme. Aktuell lehnt es die Mehrheit in Deutschland ab, dass die Bundesregierung den Kauf von PKW mit einer Prämie fördert. Warum ist die Kaufprämie für so viele Menschen nicht interessant? Vielleicht, weil sie auf’s Rad umsteigen. Verbraucher verändern ihre Werte und Neigungen bei abrupten Ereignissen unerwartet, wenden sich anderen Produkten zu und eröffnen neue Perspektiven. Aber der Kauf muss attraktiv sein. Und es gibt eine Lektion daraus zu lernen. Wir geben Impulse für Veränderungen.

Mehrheit lehnt Autokaufprämien ab

Die Mehrheit in der Bevölkerung spricht sich nicht dafür aus, dass die Bundesregierung in der jetzigen Situation eine Kaufprämie für Neufahrzeuge anbietet. Immerhin jeder Fünfte könnte noch einen Vorteil darin sehen, wenn das Angebot sich auf klimafreundliche Autos begrenzen würde.

Der Impuls kommt aus der Automobilindustrie. Die Absatzzahlen sind in 2020 weiterhin schwach. Ist die Industrie selbst nicht in der Lage, attraktive Kaufanreize zu schaffen? Mancher Vorstand erinnert sich möglicherweise an die Rekordverkaufszahlen, die in der Finanzkrise erreicht wurden. Während zwischen 2000 und 2008 in Deutschland durchschnittlich 3,3 Millionen PKW‘s verkauft wurden, konnte die Abwrackprämie den Verkaufsrekord von 3,8 Millionen Fahrzeugen ermöglichen. Und das, obwohl viele private Haushalte in den Jahren davor enorm viel Vermögen verloren hatten.

Was hat sich gegenüber 2009 geändert?

Die Abwrackprämie hat Deutschland eine Flut an Kleinwagen beschert. Rund Zwei Drittel der Neuzulassungen waren Kleinwagen. Neu und innovativ waren das Design vieler Kleinwagen, die niedrigen laufenden Kosten und das günstige Verhältnis von Prämie zu Kaufpreis. Die zunehmende Verkehrsdichte und die Parkraumsituation in den Städten sprachen ebenso für ein kleines Fahrzeug.

Heute kann der Verbraucher einen anderen Blick auf PKW und die Hersteller haben. Er hat dazugelernt, dass die Hersteller bei Dieselfahrzeugen ihre eigene Auffassung über Angaben zu Schadstoffemissionen hatten und dass Verbraucher in anderen Ländern durchaus eine Entschädigung erhielten, während es in Deutschland immer noch keine befriedigende Einigung gibt. Dafür muss er sich mit Fahrverboten auseinander setzen. Durch die Umwelt- und Klimadiskussion ist der individuelle Personenverkehr folglich hinterfragt worden. Die ehemaligen großräumigen Premiumfahrzeuge sind nun bei vielen Verbrauchern eher schlecht angesehen. Wichtige Trends wie beispielsweise E-Mobilität und Wasserstofftechnologie wurden nicht oder verzögert umgesetzt. Man kann also hinterfragen, welche wichtigen Mehrwerte an den PKW für die Verbraucher geschaffen wurden.

Plus 10%, plus 20%, plus 30% –  das Rad kann an Tempo zulegen

Der Fahrradmarkt wächst schnell. Mit anderen Worten, der Verbraucher sieht viele Vorteile darin, ein Rad für seine Zwecke zu nutzen. Die Bundesbürger haben in 2019 rund 4,3 Millionen Fahrräder gekauft. Fast 1,4 Millionen dieser Räder hatten einen Elektro-Antrieb. Es öffnen sich folglich verschiedene Nischen, beispielsweise besonders schnelle E-Bikes oder Lastenräder. Fernreisende kennen asiatische Großstädte, deren Straßenbilder durch Lastenräder geprägt sind. Wir kennen darüber hinaus Zustelldienste in Deutschland und Europa, die Radzusteller nutzen. Wird sich hier ein starker Trend entwickeln?

Veränderungen ermöglichen Chancen für neue Produkte und Leistungen. Angefangen vom Maschinen- und Anlagenbau über den Werkzeugbau, die Herstellung von Vorprodukten bis zur eigentlichen Herstellung und dem Vertrieb können die Unternehmen profitieren. Andererseits bremsen unterlassene Veränderungen, verschlafene Innovationen und verprellte Konsumenten die gesamte Wertschöpfungskette aus.

Selbstwirksamkeit in Veränderungssituationen erleben

Unternehmen können sich immer wieder neu erfinden. Selbstwirksamkeit erleben gibt Energie dafür, kleine und große Aufgaben anzupacken. Es motiviert die Mitarbeiter und hilft, sich nach vorne auszurichten. Mangelt es an diesen positiven Erlegnissen, leben und arbeiten Mitarbeiter und Führungskräfte wie unter eine Angstglocke und vermeiden Situationen, in denen sie sich mit den neuen Gegebenheiten konfrontieren müssen.

Die aktuelle Situation bietet ein besonderes Übungsfeld. Betriebswirtschaftlich sicher geringer zu bewerten, aber emotional aus Edelmetall sind bereits kleine Maßnahmen. Kunststoffhersteller produzieren Träger für Atemmasken, Schreinereien stellen mobile Trennwände her, Parfümhersteller oder Spirituosenhersteller produzieren Desinfektionsmittel, Tauchermaskenhersteller stellen um auf Beatmungsgeräte, KFZ Zulieferer nähen auf ihren Industriemaschinen wichtige Masken. Viele kleine Beispiele, in denen sich Mitarbeiter und Unternehmer erproben und ihre Reaktionsfähigkeit trainieren können. Warum also nicht Trainingssituationen nutzen,  Gutes tun und sich fit halten?

Lesson Learned – Veränderungen achtsam beobachten und unvoreingenommen bewerten. Die Opportunitäten aufgrund anfänglicher kleiner Zahlen nicht gering schätzen. Der Markt fährt voraus und wer schläft, verpasst den Zug.

Was mir noch wichtig ist: Als an der Wirtschaft Teilnehmender und Verantwortlicher distanziere ich mich vom Bashing einzelner Branchen, insbesondere hoffe ich für die Automobilindustrie und die vielen Zulieferbetriebe, dass wir die Fahrzeuge wieder lieben lernen und die notwendige Begehrlichkeit entsteht.

Als Unternehmensberatung sind wir genau für diese Anforderungen spezialisiert.

Wir haben gute Verbindungen zu den Kreditinstituten.
Aus den Krisenjahren 2008-2012 haben wir umfangreiche Erfahrungen in vergleichbaren Situationen.
Sie haben Fragen? Wir kennen Lösungen und haben Antworten auf Ihre Fragen.

Wir stehen Ihnen zur Seite

Wenn Sie einen externen Gesprächspartner suchen, der gewünschten Veränderungsvorhaben gemeinsam mit Ihnen noch schneller realisiert, dann sprechen Sie mit uns über Ihre Anforderungen. Wir analysieren mit Ihnen, welche Impulse zur Veränderung Sie aus der Corona-Krise nutzen können.

Rufen Sie 07231 78 17 33 an oder schreiben Sie uns info@duhatschek-winkler.de

 

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